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amazon.deGerald Ganglbauer

Ich bin eine Reise

Eine autobiografische Montage über Leben, Liebe, Leidenschaft – und Parkinson

192 Seiten, 150 Fotos, gebunden, 21,5 x 15 cm, ISBN 978-3-900530-24-2, Stattegg 2014, € 20 (davon € 10 an PON)

Dieses Buch ist den Frauen dieser Welt gewidmet, im Besonderen Petra Ganglbauer und Judith Steiner sowie jenen, die ich auf meiner Reise kennen lernen durfte oder die mich ein Stück des Weges begleitet haben.

Ich bin eine ReiseDas Buch könnte als biografisches Dokument von einiger Relevanz gelesen werden: ein exemplarisches (oder, im Gegenteil, exzentrisches) Schicksal eines Mannes, der vom Österreicher zum Weltbürger und -reisenden geworden ist. Wenige "traveller" unserer Generation sind tatsächlich an so vielen Orten in so vielen Ländern heimisch geworden... Und die Strategie, Notizen aus verschiedenen Jahrzehnten nebeneinander zu montieren, zeigt sehr schön die Kontinuität, aber auch die Wandlungen in der Persönlichkeit des "Helden". – Rainer Götz

Ich bin eine Reiseschon gelesen. im urlaub. das reisebuch über viele ferne destinationen war somit auch in kirchberg am wechsel. eine gut montierte collage über schreibversuche an unterschiedlichen orten mit unterschiedlichen schreibwerkzeugen (incl. remington-schreibmaschine!) und in unterschiedlichen lebenssituationen. sehr empfehlenswert als urlaubsbegleiter oder für eine virtuelle reise zwischendurch. – Andrea Ghoneim

Gerald Ganglbauer (geboren 1958 in Graz) studierte an der Universität Graz "Akademischer Medienfachmann" (Abschluss 1986) sowie "Web Development" am Sydney Institute of Technology (Abschluss 2006). Im Jahr 1984 gründete er den Gangan Verlag, ging 1986 nach Wien, von 1989 bis 2013 lebte und arbeitete er in Sydney, Chennai und Perth. 2007 kam die Diagnose: Parkinson, 2014 ist sein erstes Buch erschienen. Er lebt jetzt in Stattegg-Ursprung (Graz-Umgebung).

Steuermann, wir fahren gegen Gestern ...

 

 

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In seiner »autobiografischen Montage über Leben, Liebe, Leidenschaft – und Parkinson« verbindet der Verleger, Reisende und Aktivist Gerald Ganglbauer Texte, die er im Lauf von vier Jahrzehnten geschrieben und verschiedentlich veröffentlicht hat, mit Fotografien, die seine Lebensphasen und vielfachen Reisen durch die Welt dokumentieren, zu einer Art Zwischenbilanz und Album seines bisherigen Lebens. Jugenderinnerungen wechseln mit Momentaufnahmen späterer Lebenssituationen ab, allmählich werden die Lebenslinien sichtbar: Entdeckungslust und Freude an der Freiheit, der Verständigung mit Menschen aller Art, an der Liebe und, im letzten Jahrzehnt, die Spuren der Parkinson-Krankheit, der er jedoch all seine praktische und kommunikative Lebenserfahrung entgegensetzt. Als Zeugnis dieser unbändigen Freude an der Mitteilung blitzt im Text die direkte Ansprache der Leserinnen und Leser des Buches immer wieder auf. Kurt Neumann

Den Frei (Kapitel Jugend) kannte ich schon, dennoch überwältigt mich wieder diese jugendliche Unbekümmertheit, mit der Gerald Ganglbauer als junger Mann die Welt inhalierte und mit welcher Leichtigkeit er seine Eindrücke zu Papier brachte. Die Anfänge seiner Kapitel sind romantisch, die Sprache blumig lyrisch und immer im Kontakt mit dem Leser. Im Laufe des Buches drängt sich die altersbedingte Abgeklärtheit in den Vordergrund, verdrängt langsam Frei um dem heutigen Ganglbauer Platz zu machen. Dem Journalisten. Von Parkinson gezeichnet, dem großen Reisen adieu gesagt, fast schon Eremit in seinem Domizil am Ursprung versucht das Buch den Bogen vom jugendlichen Leichtsinn bis hin zum Ernst des Lebens und der Liebe. Viele Bilder aus vergangenen Tagen und solchen, wo wir uns bereits kannten, runden das Buch ab, das in dieser Form wohl einzigartig ist, nicht zu letzt, weil es auch tief in die Seele des Autors blicken lässt. Lesenswert!Ulrike Sajko